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Wie entwickelt man Produkte über ODM-Autodienstleistungen?

Time : 2026-02-24

Was versteht man unter ODM in der automobilen Produktentwicklung?

ODM-Definition und zentrale Wertversprechen für Autodienstleister

Original Design Manufacturing (ODM) ermöglicht es Automobilunternehmen, mit erfahrenen Herstellern zusammenzuarbeiten, die sämtliche Schritte – von der Produktentwicklung über die Erstellung von Prototypen bis hin zur eigentlichen Serienfertigung – übernehmen. Im Unterschied zu traditionellen Vorgehensweisen halten diese ODM-Partner zwar die Kernpatente für das Design selbst, gewähren ihren Kunden aber dennoch ausreichend Spielraum, um beispielsweise das äußere Erscheinungsbild der Hardware, die kompatible Software sowie sogar Markenelemente anzupassen. Für neu gegründete Automobilunternehmen, die gerade erst am Markt Fuß fassen wollen, kann dies die Forschungs- und Entwicklungskosten um rund 40 Prozent senken und zudem die Markteinführungszeit deutlich verkürzen. Der eigentliche Vorteil liegt darin, auf hochqualifiziertes Ingenieurwissen zurückzugreifen, das den branchenüblichen Anforderungen an Fahrzeuge entspricht – ohne dass teure interne Konstruktionsabteilungen aufgebaut und unterhalten werden müssen. Die Unternehmen erhalten somit marktreife Lösungen, die strengen Qualitätsstandards wie ISO 9001 und IATF 16949 entsprechen. Statt hoher Vorabinvestitionen erfolgt die Bezahlung nach Bedarf, was die Liquiditätssteuerung in diesen frühen Wachstumsphasen erheblich erleichtert.

ODM vs. OEM vs. OBM: Wichtige Unterschiede in der Automobil-Zulieferkette

Modell Designeigentum Entwicklungsverantwortung Anpassungstiefe
ODM Hersteller Vollständige Entwicklung bis zur Produktion Markenbildung und periphere Anpassungen
OEM KLIENT Kundenspezifikationen Umfassende System-Neuentwicklung
OBM Hersteller Herstellerkontrolliert Keine Kundenanpassung

Was ODMs von anderen unterscheidet, ist ihre Nutzung bereits erprobter modularer Plattformen. Ein Beispiel hierfür ist die Lieferung eines grundlegenden Infotainmentsystems durch einen ODM, das Kunden anschließend mit eigenen Benutzeroberflächen und lokalen Konnektivitätsstandards anpassen können. Umgekehrt bedeutet OEM-Arbeit, dass Kunden vollständige technische Spezifikationen von Grund auf selbst erstellen müssen, während OBM-Anbieter lediglich fertige, markengebundene Produkte verkaufen. Der Vorteil liegt auf der Hand für Unternehmen, die Produkte an spezifische Märkte anpassen möchten – etwa solche, die Rechtslenkung erfordern –, und dies alles, ohne Zeit und Geld für die komplette Neuentwicklung aufwenden zu müssen. Und dieser Trend beschleunigt sich zunehmend: Fast sieben von zehn neuen Komponenten für Elektrofahrzeuge werden heutzutage im Rahmen von ODM-Zusammenarbeit entwickelt, wodurch sich ein sonst anderthalbjähriger Entwicklungsprozess deutlich verkürzt.

Der ODM-Arbeitsablauf für Fahrzeugdienstleistungen: Von der Konzeption bis zur Compliance

Gemeinsame Anforderungsdefinition und gemeinsame Designverantwortung

Der ODM-Prozess beginnt, wenn Automobilhersteller sich mit ihren Fertigungspartnern zu ausführlichen Anforderungsbesprechungen zusammenfinden. In dieser ersten Phase erarbeiten sie gemeinsam im Workshop genau die erforderlichen technischen Spezifikationen, definieren die anzustrebenden Märkte und legen Leistungsziele fest. Der Vorteil ist, dass beide Seiten die Rechte am geistigen Eigentum teilen – somit ist von Tag eins an jeder Beteiligte mit seinem Engagement gefordert. Was tun diese Teams konkret? Sie analysieren Marktlücken, führen Machbarkeitsstudien durch und planen die Handhabung potenzieller Risiken. Dieser kooperative Ansatz verkürzt die Zeit bis zur Markteinführung der Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Outsourcing-Methoden um rund 30 bis 40 Prozent. Kluge Partner regeln ihre Vereinbarungen zum Design-Ownership bereits zu Beginn – das vermeidet spätere Komplikationen. Und da eine ständige, bidirektionale Kommunikation stattfindet, können Anpassungen rasch vorgenommen werden, sobald sich gesetzliche Vorgaben ändern oder Kundenpräferenzen sich verschieben.

Entwicklung von Prototypen, Validierung und Zertifizierung nach Automobilstandard (IATF 16949, UN-ECE)

Nach dem Design-Freeze wechseln ODM-Partner zur Prototyperstellung unter Verwendung von Simulationswerkzeugen und 3D-Druckverfahren nach Automobilstandard. Jeder Prototyp durchläuft eine umfassende Validierung in folgenden Bereichen:

Validierungsphase Wichtige Kennzahlen Einhaltung von Normen
Umgebungstests Vibrationsbeständigkeit, thermisches Zyklusverhalten ISO 16750-3 (2023)
Sicherheitsüberprüfung Crash-Simulationen, Fehlersicherheitssysteme UN-ECE R94, R95
Haltbarkeitsbewertung Beschleunigte Lebensdauertests IATF 16949

Die endgültige Zertifizierung erfordert externe Audits durch unabhängige Dritte, die die Einhaltung regionaler Homologationsvorschriften bestätigen. Diese Phase dauert typischerweise 14–18 Wochen und verhindert kostspielige Rückrufe. So vermeiden beispielsweise 78 % der Automobil-Startups, die eine strukturierte ODM-Validierung nutzen, nach der Markteinführung umfangreiche Nachkonstruktionen. Der Prozess stellt sicher, dass die Produkte sowohl die technischen Spezifikationen als auch die weltweiten Konformitätsanforderungen vor der Serienproduktion erfüllen.

Anpassungsmöglichkeiten im Rahmen des ODM-Modells für Fahrzeugdienstleistungen

Anpassungsoptionen für Hardware, Software und Flottenintegration

Wenn Automobilhersteller mit ODM-Partnern zusammenarbeiten, erhalten sie die Möglichkeit, verschiedene Hardwarekomponenten – wie ECU-Einstellungen, Sensoranordnungen und sogar Batteriesysteme – entsprechend der gewünschten Fahrzeugleistung anzupassen. Auch auf der Softwareseite sieht es nicht anders aus: Es besteht Spielraum für die Anpassung von integrierten Telematiksystemen, drahtlos erfolgenden OTA-Updates sowie sämtlichen API-Verbindungen, die für das Flottenmanagement erforderlich sind. Diese Flexibilität bedeutet, dass diese neuen Systeme problemlos mit vorhandener Alttechnik kompatibel sind, die bereits im Straßenverkehr eingesetzt wird. Zudem eröffnet sie Möglichkeiten für innovative datengestützte Funktionen – etwa die Vorhersage des Wartungsbedarfs, bevor Probleme auftreten; eine Funktion, die derzeit rund zwei Drittel der Betreiber großer Fahrzeugflotten sehr wichtig ist.

Markenbildung, UI/UX, Verpackung und regionale Genehmigungsflexibilität

ODM-Anbieter gehen bei Branding-Lösungen weit über bloße Spezifikationen hinaus. Sie übernehmen sämtliche Aufgaben – von der Gestaltung der Dashboard-Oberflächen über die Benutzererfahrung in mobilen Apps bis hin zur physischen Verpackung, die den jeweiligen lokalen gesetzlichen Vorschriften und Regelungen in unterschiedlichen Regionen entspricht. Wenn es um die Zertifizierung von Produkten geht, ist hier viel zu berücksichtigen. Die Unterstützung umfasst wesentliche Aspekte wie die Erfüllung der UN-ECE-Regelung R155 zu Cybersicherheit sowie die Einhaltung der anspruchsvollen, marktspezifischen Emissionsstandards. Dieser gesamte Prozess beschleunigt die Markteinführung der Produkte im Vergleich dazu, alle Zertifizierungsschritte eigenständig durchlaufen zu müssen. Ein Blick auf Asien im Vergleich zu Europa verdeutlicht dies: Für diese Märkte hergestellte Produkte erfordern völlig unterschiedliche Ansätze. Die Software muss sich jeweils anders verhalten, und manchmal sind zusätzliche Hardware-Schutzschichten erforderlich, um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) nachzuweisen – ein Testverfahren, das von Land zu Land stark variiert.

Strategische Vorteile von ODM für die Markteinführung automobiler Produkte

Das ODM-Modell beschleunigt die Markteinführung von Fahrzeugen tatsächlich erheblich, da es auf bereits erprobten Konstruktionsentwürfen und bestehenden Fertigungsnetzwerken aufbaut. Die Entwicklungszeiten können im Vergleich zur vollständigen internen Neuentwicklung um bis zu zwei Drittel sinken. Was diesen Ansatz so attraktiv macht, ist, dass Unternehmen nicht sämtliche Kosten für Forschung und Entwicklung im Vorfeld tragen müssen. Die Kapitalkosten reduzieren sich bei Nutzung des ODM häufig um 30 bis 50 Prozent. Zudem erhalten Hersteller Zugang zu Experten, die sämtliche Details wichtiger Branchenstandards wie der IATF-16949-Anforderungen sowie der komplexen UN-ECE-Vorschriften kennen. Wenn Marken die Verantwortung für das Design abgeben, senken sie nicht nur die Kosten, sondern verringern auch das Risiko von Produktionsproblemen. Dadurch stehen mehr finanzielle Mittel und Aufmerksamkeit für Aufgaben wie die Anpassung von Produkten an spezifische Märkte, die Erfüllung lokaler Zertifizierungsanforderungen und den Start zielgruppengerechter Marketinginitiativen zur Verfügung. Der besondere Vorteil des ODM liegt in seiner schnellen Skalierbarkeit bei unerwartetem Umsatzanstieg: Automobilhersteller können ihre Abläufe schlank halten, ohne dabei Qualitätskontrollen zu vernachlässigen oder eine rasche Markteinführung in neuen Regionen zu verpassen.

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